Content Creatorin, Podcasterin,
Speakerin & Stress-Trainerin

Leistungsorientiert, perfektionistisch und rastlos -

Bis ich mit 21 Jahren einen lebensbedrohlichen Schaganfall erlitt, lebte ich nach dem Motto: Höher, schneller, besser!

Nach dieser extremen Nahtoderfahrung erkannte ich, wie krank mich die langjährigen Anforderungen machten, die ich selbst an mich gestellt hatte. Ich realisierte, dass ich mein Wohlergehen von meiner Umwelt  und der Anerkennung anderer abhängig gemacht hatte und dass meine körperliche & seelische Gesundheit dabei vollkommen vernachlässigt wurde. 

Von da an begann ich mich Stück für Stück und Tag für Tag mehr mit mir selbst, meinen Bedürfnissen, meinen Grenzen und meinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Dabei viel mir schnell auf, wie unglaublich hilfreich, heilend und kraftvoll die Zeit und Arbeit ist, die ich in mich selbst investierte und wie sehr sie mich darin unterstützten in einer derart schnelllebigen Zeit bei mir selbst anzukommen. Seit 2 Jahren teile ich deshalb dieses Wissen und meine dazugehörigen Entschleunigungstechniken in Form von Workshops an Schulen und Auftritten als Speakerin. In meinem Podcast Rastlos teile ich meine ganz persönliche Reise zu mehr Selbstgefühl & Entschleunigung mit meiner wundervollen Community. 

Weil das Leben zu kurz ist, um dir selbst nicht genug zu sein.

Meine Arbeit

Meine Arbeit als Content Creatorin, Podcasterin & Speakerin ist in jeder Facette vor allem von Dialog gezeichnet. In keinem meiner Arbeitsfelder sehe ich mich als Guru oder ausgelernte Expertin. Stattdessen liebe ich es Fragen zu stellen und gemeinsam mit Gleichgesinnten und Expert*innen Antworten zu finden und diese wiederum in den verschiedensten Formaten zu teilen.

Themen

Stress-Trigger erkennen, Glaubenssätze aufdecken, die Stressreaktionen des Körpers kennen- und managen lernen, Vergleich mit anderen stoppen und den Ursprung verstehen, Zukunftsängste verstehen und ablegen, Umgang mit sozialen Medien (und dem dadurch entstehenden Druck) managen.

Entspannungstechniken wie autogenes Training, Meditation, progressive Muskelentspannung, Yoga, Atemübungen, Visualisierungen, Body Scan, Journaling, Verbindung zur Natur und viele weitere

Stärkung des eigenen inneren Potenzials, Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen, Wachstum des Selbst(wert)gefühls und Selbstvertrauens, lernen Grenzen zu setzen, Resilienz stärken, gesundes und zuversichtliches Mindset entwickeln

Ganzheitliche Gesundheit (Salutogenese), Healthy Mindset, eigene Heilkräfte aktivieren, Krankheitsbewältigung, Selbstverantwortung als Patient*in leben

Der Begriff „Ableismus“ beschreibt die Abwertung, Diskriminierung, Marginalisierung von Menschen mit Behinderung oder chronisch Kranken aufgrund ihrer Fähigkeiten.

Als chronisch kranke Patientin mit bleibenden Hirnschäden, der man die eignen Behinderungen äußerlich nicht ansieht, ist es mir ein großes Anliegen mehr über Ableismus zu sprechen und einen intensiven Dialog zwischen Betroffenen und Nichtbetroffenen zu fördern, da nur so strukturelle Benachteiligungen aufgedeckt und bekämpft werden können.

Plattformen

Mein Warum

 

Ich wünsche mir eine Welt, in der wir uns alle selbst so viel Liebe und Anerkennung schenken, dass wir uns die Zeit nehmen unsere Bildschirme, unsere Erwartungen und unseren Kopf auszuschalten und mal wirklich in unsere Gefühle hineinzuhören. Ich bin hier um, junge Menschen daran zu erinnern, dass sie genug sind und dass jeder von uns bereits alles in sich trägt, um das Leben zu führen, das wir uns wünschen.

Meine Geschichte

Meine Geschichte

 

Bis vor einigen Jahren war ich auf einer krampfhaften Suche nach der besten Version von mir selbst. Ich war immer felsenfest davon überzeugt, dass ich noch erfolgreicher, schöner, intelligenter, attraktiver oder beliebter sein muss, damit ich endlich irgendwann mal mit mir zufrieden sein kann.

Am 17.03.2016 kam dann der große Knall – Ich hatte einen Schlaganfall.

 

Während ich gestern noch mein Rosa-Lametta-Ich-mach-dick-Karriere-und-bin-eine-selbstbestimmte-junge-Business-Frau-Leben geführt habe, lag ich plötzlich mit einer Augenklappe, an 4 verschiedene Geräte gekabelt auf der Schlaganfallstation und konnte nicht mehr richtig lesen und schreiben.

Von diesem Tag an nahm mein Leben schlagartig eine neue Richtung an. Ich realisierte, dass all die Dinge, denen ich über Jahre hinterherlief, keine Bedeutung mehr haben, wenn du kurz davor stehst dein Leben zu verlieren.

Heute kann ich sagen, dass mein Schlaganfall eins der größten Geschenke in meinem Leben war, denn er hat mich vor einem viel schlimmeren Schicksal bewahrt: Ein rastloses Leben zu führen, in dem ich überall nach Ruhe suche, außer in mir selbst und in dem es niemals wirklich um mich geht, sondern immer nur um Glitzer-Lametta-Zukunfts-Nathalie.

Heute, 2 1/2 Jahre später, habe ich gelernt mein Leben zu entschleunigen und zur Ruhe zu kommen. Ich habe gelernt mich selbst nicht länger unter Druck zu setzen, sondern stattdessen in mich zu vertrauen und mir selbst von ganzem Herzen genug zu sein.

Wie alt bist Du?

Ich bin 23 Jahre alt.

Wo wohnst Du?

In der wohl coolsten WG Kölns.

Was hast Du studiert?

Ich habe im Juli 2017 meinen Bachelor in „International Media“ absolviert.

Wieso hattest Du einen Schlaganfall?

Das kommt drauf an, wen du fragst. Meine Ärzte sehen das Problem in einem persistierendem Foramen ovale mit Vorhofseptumaneurysma – kurz gefasst: in einem Loch und dessen Auswölbung zwischen der rechten und linken Vorhofkammern meines Herzens. Dieses Loch wurde mittlerweile operativ versiegelt. Trotz des Defekts lag die Chance dadurch einen Schlaganfall zu erleiden unter 1 %. Wenn du mich fragst, dann lag es daran, dass mich mein Körper gezwungen hat endlich mein seelisches Wohlergehen zu meiner Priorität zu machen.

Was hattest Du für körperliche Probleme nach dem Schlaganfall?

Zunächst konnte ich nicht richtig sehen. Ich habe an dem Tag selbst und einige Tage danach geschielt aber zum Glück haben das die Ärzte schnell in den Griff bekommen.

Meine rechte Körperhälfte war an dem Tag des Schlaganfalls betäubt. Ich konnte sie zwar spüren und auch noch bewegen allerdings total unkoordiniert. Sie fühlte sich ganz schwer an und irgendwie „grob“. Heute macht sie mir nur noch Probleme, wenn ich sehr aufgeregt bin.

Gehen. Das gehen an sich habe ich zum Glück nicht vollständig verlernt. Allerdings hat mir die Balance gefehlt, um grade zu gehen. Ich musste als Erstes wieder lernen geradeaus zu gehen, denn mein Körper zog einfach immer wieder nach rechts. Danach habe ich gelernt wieder schneller zu gehen und nach ein paar Monaten konnte ich wieder vollkommen normal gehen und sogar rennen.

Ich konnte nicht mehr richtig lesen und schreiben – zumindest nicht mehr wie vorher. Ich hatte das Glück, dass ich die Sprache an sich nicht verlernt habe aber ich habe ungefähr wieder so schnell gelesen und geschrieben wie in der vierten Klasse. Heute schreibe und lese ich fast wieder genau so gut wie Gleichaltrige.

Schwindel. Schwindel ist eigentlich das Einzige, was noch recht stark zurückgeblieben ist und mich gerne mal überfordert. Ich habe aber gelernt mit ihm umzugehen.

Was ist Dein größtes Hobby?

Tanzen. Ich tanze überall und eigentlich immer wenn ich kann. Beim kochen, beim putzen, wenn ich mich fertig mache. Sobald ich Musik höre muss ich mich bewegen. Tanz gibt mir die Möglichkeit mich mit mir selbst und meinen Emotionen zu verbinden. In diesem Moment gibt es nur die Musik und mich und ich kann sein wer ich will.

Was wolltest Du werden, bevor Du Coach geworden bist?

Ich wollte meinen Master in der Filmregie in Los Angeles machen.

Wann hast Du erkannt, dass Du nicht im Filmbereich arbeiten möchtest?

Als ich intensiv Zeit mit mir selbst verbracht habe und ich mich gefragt habe ob ich wirklich immer noch die gleichen Ziele, das gleiche Warum habe, das ich mit 18 hatte, als ich mir dieses Ziel gesetzt habe.

Wie bist Du auf Persönlichkeitsentwicklung gekommen?

Ich habe „The Secret“ gelesen. Ziemlich klischeehaft, ich weiß, aber es hat mein Weltbild total erschüttert – im positiven natürlich. Danach habe ich angefangen ein Buch nach dem anderen zu lesen und habe mir stundenweise Podcasts angehört.