Mein Warum

 

Ich wünsche mir eine Welt, in der wir uns alle selbst so viel Liebe und Anerkennung schenken, dass wir uns die Zeit nehmen unsere Bildschirme, unsere Erwartungen und unseren Kopf auszuschalten und mal wirklich in unsere Gefühle hineinzuhören. Ich bin hier um, junge Menschen daran zu erinnern, dass sie genug sind und dass jeder von uns bereits alles in sich trägt, um das Leben zu führen, das wir uns wünschen.

Meine Geschichte

Meine Geschichte

 

Bis vor zwei Jahren war ich auf einer krampfhaften Suche nach der besten Version von mir selbst. Ich war immer felsenfest davon überzeugt, dass ich noch erfolgreicher, schöner, intelligenter, attraktiver oder beliebter sein muss, damit ich endlich irgendwann mal mit mir zufrieden sein kann.

Am 17.03.2016 kam dann der große Knall – Ich hatte einen Schlaganfall.

 

 

Während ich gestern noch mein Rosa-Lametta-Ich-mach-dick-Karriere-und-bin-eine-selbstbestimmte-junge-Business-Frau-Leben geführt habe, lag ich plötzlich mit einer Augenklappe, an 4 verschiedene Geräte gekabelt auf der Schlaganfallstation und konnte nicht mehr richtig lesen und schreiben.

Von diesem Tag an nahm mein Leben schlagartig eine neue Richtung an. Ich realisierte, dass all die Dinge, denen ich über Jahre hinterherlief, keine Bedeutung mehr haben, wenn du kurz davor stehst dein Leben zu verlieren.

Heute kann ich sagen, dass mein Schlaganfall eins der größten Geschenke in meinem Leben war, denn er hat mich vor einem viel schlimmeren Schicksal bewahrt: Ein rastloses Leben zu führen, in dem ich überall nach Ruhe suche, außer in mir selbst und in dem es niemals wirklich um mich geht, sondern immer nur um Glitzer-Lametta-Zukunfts-Nathalie.

Heute, 2 1/2 Jahre später, habe ich gelernt mein Leben zu entschleunigen und zur Ruhe zu kommen. Ich habe gelernt mich selbst nicht länger unter Druck zu setzen, sondern stattdessen in mich zu vertrauen und mir selbst von ganzem Herzen genug zu sein.

Wie alt bist Du?

Ich bin 23 Jahre alt.

Wo wohnst Du?

In der wohl coolsten WG Kölns.

Was hast Du studiert?

Ich habe im Juli 2017 meinen Bachelor in „International Media“ absolviert.

Wieso hattest Du einen Schlaganfall?

Das kommt drauf an, wen du fragst. Meine Ärzte sehen das Problem in einem persistierendem Foramen ovale mit Vorhofseptumaneurysma – kurz gefasst: in einem Loch und dessen Auswölbung zwischen der rechten und linken Vorhofkammern meines Herzens. Dieses Loch wurde mittlerweile operativ versiegelt. Trotz des Defekts lag die Chance dadurch einen Schlaganfall zu erleiden unter 1 %. Wenn du mich fragst, dann lag es daran, dass mich mein Körper gezwungen hat endlich mein seelisches Wohlergehen zu meiner Priorität zu machen.

Was hattest Du für körperliche Probleme nach dem Schlaganfall?

Zunächst konnte ich nicht richtig sehen. Ich habe an dem Tag selbst und einige Tage danach geschielt aber zum Glück haben das die Ärzte schnell in den Griff bekommen.

Meine rechte Körperhälfte war an dem Tag des Schlaganfalls betäubt. Ich konnte sie zwar spüren und auch noch bewegen allerdings total unkoordiniert. Sie fühlte sich ganz schwer an und irgendwie „grob“. Heute macht sie mir nur noch Probleme, wenn ich sehr aufgeregt bin.

Gehen. Das gehen an sich habe ich zum Glück nicht vollständig verlernt. Allerdings hat mir die Balance gefehlt, um grade zu gehen. Ich musste als Erstes wieder lernen geradeaus zu gehen, denn mein Körper zog einfach immer wieder nach rechts. Danach habe ich gelernt wieder schneller zu gehen und nach ein paar Monaten konnte ich wieder vollkommen normal gehen und sogar rennen.

Ich konnte nicht mehr richtig lesen und schreiben – zumindest nicht mehr wie vorher. Ich hatte das Glück, dass ich die Sprache an sich nicht verlernt habe aber ich habe ungefähr wieder so schnell gelesen und geschrieben wie in der vierten Klasse. Heute schreibe und lese ich fast wieder genau so gut wie Gleichaltrige.

Schwindel. Schwindel ist eigentlich das Einzige, was noch recht stark zurückgeblieben ist und mich gerne mal überfordert. Ich habe aber gelernt mit ihm umzugehen.

Was ist Dein größtes Hobby?

Tanzen. Ich tanze überall und eigentlich immer wenn ich kann. Beim kochen, beim putzen, wenn ich mich fertig mache. Sobald ich Musik höre muss ich mich bewegen. Tanz gibt mir die Möglichkeit mich mit mir selbst und meinen Emotionen zu verbinden. In diesem Moment gibt es nur die Musik und mich und ich kann sein wer ich will.

Was wolltest Du werden, bevor Du Coach geworden bist?

Ich wollte meinen Master in der Filmregie in Los Angeles machen.

Wann hast Du erkannt, dass Du nicht im Filmbereich arbeiten möchtest?

Als ich intensiv Zeit mit mir selbst verbracht habe und ich mich gefragt habe ob ich wirklich immer noch die gleichen Ziele, das gleiche Warum habe, das ich mit 18 hatte, als ich mir dieses Ziel gesetzt habe.

Wie bist Du auf Persönlichkeitsentwicklung gekommen?

Ich habe „The Secret“ gelesen. Ziemlich klischeehaft, ich weiß, aber es hat mein Weltbild total erschüttert – im positiven natürlich. Danach habe ich angefangen ein Buch nach dem anderen zu lesen und habe mir stundenweise Podcasts angehört.

FAQ

FAQ

Ich bin 23 Jahre alt.

Im wunderschönen Köln.

Ich habe im Juli 2017 meinen Bachelor in „International Media“ absolviert.

Das kommt drauf an, wen du fragst. Meine Ärzte sehen das Problem in einem persistierendem Foramen ovale mit Vorhofseptumaneurysma – kurz gefasst: in einem Loch und dessen Auswölbung zwischen der rechten und linken Vorhofkammern meines Herzens. Dieses Loch wurde mittlerweile operativ versiegelt. Trotz des Defekts lag die Chance dadurch einen Schlaganfall zu erleiden unter 1 %. Wenn du mich fragst, dann lag es daran, dass mich mein Körper gezwungen hat endlich mein seelisches Wohlergehen zu meiner Priorität zu machen.

Zunächst konnte ich nicht richtig sehen. Ich habe an dem Tag selbst und einige Tage danach geschielt aber zum Glück haben das die Ärzte schnell in den Griff bekommen.

Meine rechte Körperhälfte war an dem Tag des Schlaganfalls betäubt. Ich konnte sie zwar spüren und auch noch bewegen, allerdings total unkoordiniert. Sie fühlte sich ganz schwer an und irgendwie „grob“. Heute macht sie mir nur noch Probleme, wenn ich sehr aufgeregt bin.

Gehen. Das gehen an sich habe ich zum Glück nicht vollständig verlernt. Allerdings hat mir die Balance gefehlt, um gerade zu gehen. Ich musste als Erstes wieder lernen geradeaus zu gehen, denn mein Körper zog einfach immer wieder nach rechts. Danach habe ich gelernt wieder schneller zu gehen und nach ein paar Monaten konnte ich wieder vollkommen normal gehen und sogar rennen.

Ich konnte nicht mehr richtig lesen und schreiben – zumindest nicht mehr wie vorher. Ich hatte das Glück, dass ich die Sprache an sich nicht verlernt habe aber ich habe ungefähr wieder so schnell gelesen und geschrieben wie in der vierten Klasse. Heute schreibe und lese ich fast wieder genau so gut wie Gleichaltrige.

Schwindel. Schwindel ist eigentlich das Einzige, was noch recht stark zurückgeblieben ist und mich gerne mal überfordert. Ich habe aber gelernt mit ihm umzugehen.

Heute ist alles wieder tip top. Mir gehts es gesundheitlich super und ich weiß, wie ich mit kleinen Problemchen, die noch zurückgeblieben sind, umgehen muss.

Tanzen. Ich tanze überall und eigentlich immer wenn ich kann. Beim kochen, beim putzen, wenn ich mich fertig mache. Sobald ich Musik höre muss ich mich bewegen. Tanz gibt mir die Möglichkeit mich mit mir selbst und meinen Emotionen zu verbinden. In diesem Moment gibt es nur die Musik und mich und ich kann sein wer ich will.

Ich wollte meinen Master in der Filmregie in Los Angeles machen. Ich wollte Regisseurin werden und meine eigenen Filme drehen.

Als ich intensiv Zeit mit mir selbst verbracht habe und ich mich gefragt habe ob ich wirklich immer noch die gleichen Ziele, das gleiche Warum habe, das ich mit 18 hatte, als ich mir dieses Ziel gesetzt habe.

Ich habe „The Secret“ gelesen. Ziemlich klischeehaft, ich weiß, aber es hat mein Weltbild total erschüttert – im positiven natürlich. Danach habe ich angefangen ein Buch nach dem anderen zu lesen und habe mir stundenweise Podcasts angehört.

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